(ab 2025)
In der Bildmitte in roter Jacke: Organisatorin und Leiterin Gisela Poelke (Foto: Jens Jacobus)
Auf die Teilnehmer der Exkursion wartete ein umfangreiches kulturelles Programm
und führte sie durch die wechselvolle Geschichte des östlichsten Landes der Bundesrepublik.
Unsere diesjährige Exkursion nach Mecklenburg -Vorpommern und Brandenburg vom 08. bis 10. Mai stand unter dem Titel „Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts in der deutsch-deutschen Geschichte". Die Exkursion war sehr
erfolgreich und hat nachhaltige Eindrücke im Bereich unserer Geschichte vermittelt. Wir sind dem Preußischen und Mecklenburgischen Adel durch die Besichtigung der Schlösser Rheinsberg und
Hohenzieritz näher gekommen und haben unter anderem „Luise von Preußen" als emanzipierte schillernde Persönlichkeit kennengelernt. Nach Besichtigung des restaurierten Klosters zum Heiligengrabe ging es nach Neuruppin.
In der Fontanestadt Neuruppin konnten wir neben einer ausgiebigen Stadtführung in dem neuen Museum eine Fülle von Informationen zu Theodor Fontane und den berühmten Neuruppiner Bilderbögen aufnehmen. Das Schloss Rheinsberg präsentierte sich in seinem sehr guten Erhalt nach wechselvoller Geschichte. Leben und Werk von Kurt Tucholsky wurden uns in dem Literaturmuseum in
Rheinsberg nähergebracht. Seine Texte können als zeitlos bezeichnet werden, die für die Herausforderungen unserer Gegenwart genutzt werden könnten.
Zum Abschluss unserer Exkursion haben wir den Skulpturenpark in Pampin besucht und dort auch Installationen von Tina Schwichtenberg besichtigt. Es schloss sich abschließend der Besuch des Mehlweltenmuseums in Wittenburg an, wo wir die interessante Geschichte des Korns verfolgen konnten. In Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern ist das Exkursionsprogramm vorbereitet worden und in diesem Jahr ist durch das 80- jährige Jubiläum der EUROPA-UNION - „EUROPA" - auch ein Thema gewesen. So konnten alle Exkursionsteilnehmer durch ein Quiz zu „EUROPA" ihre eigenen Kenntnisse über die Europäischen Institutionen einbringen.
Ein herzlicher Dank geht an Ewa Wilk, Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern, für die gute Zusammenarbeit und neben allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Andreas Handy, ehemaliger Akademiedirektor, für die Tagesbegleitung und umfassenden aktuellen Informationen .
Gisela Poelke
Die Reiseroute
Vernissage
Der Flyer
Unsere Exkursion in diesem Jahr nach Mecklenburg-Vorpommern vom 16.–18. Mai 2025 in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern unter dem Titel „Mecklenburg-Vorpommern - literarisch – politisch – geschichtlich“ war sehr erfolgreich und hat viele Eindrücke und vertiefende Erkenntnisse vermittelt. Zu Beginn das Schloss Wiligrad mit seiner Geschichte und nach Restaurierung die zum Beispiel neue Nutzung als Kulturzentrum mit seinem gepflegten Parkgelände am Schweriner See mit einer Führung zu erleben, war eine gute Einstimmung auf die folgenden Tage. So haben wir intensiv erleben können, wie in Mecklenburg-Vorpommern viele Schlösser und Herrenhäuser nach Vorlage eines Nutzungskonzeptes restauriert und so vor dem Verfall gerettet werden konnten.
„Plau am See“, die nächste Station, konnten wir mit einer Stadtführung kennenlernen. Sehr beeindruckend hat sich dieser Luftkurort entwickelt, historisch, wirtschaftlich und touristisch. Beeindruckend war u.a. die Historische Hubbrücke an der Elde. In Stavenhagen wurden mit einer ausführlichen Führung im Fritz-Reuter-Museum Leben und Werk von Fritz Reuter vermittelt. Das Bild von Fritz Reuter hat sich in Kenntnis des Lebens von diesem Dichter, der durch Krankheit unterschiedliche Lebens- und Schaffensphasen hatte, sehr erweitert.
In Basedow erlebten wir den historischen „Alten Schafstall“, heute eine sehr besuchte Gastronomie. Bei einem Rundgang durch den Ort bekamen wir
Informationen zum Schloss aus der Mitte des 16.Jahrhunderts, zur Kirche mit der barocken Orgelempore, dem ehemaligen Pferdestall und dem von
Lenné 1835/52 gestalteten Schloßpark.
Es ging weiter zum Orgelmuseum in Malchow und zum Abschluss des Tages führte das Figurentheater Ernst Heiter das Stück „Vom Fischer un´ syner Fru“ auf, das großen Beifall bekam.
Zum Abschluss unserer Exkursion ging es u. a. nach Kühlungsborn zum „Ostsee-Grenzturm“. Dieser Grenzturm hat zur DDR-Zeit alle Bewegungen auf der Ostsee gen Westen beobachtet. Es gab hier viele tödliche Fluchtversuche. Ein Stück Deutsche Geschichte vor der Deutschen Einheit wurde ganz besonders präsent.
Mit dem Besuch des Schlosses Bothmer in Klütz, eine barocke Dreiflügelanlage aus dem 18. Jahrhundert, endete das Exkursionsprogramm.
Ein herzlicher Dank geht an Ewa Wilk, Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern, für die gute Zusammenarbeit und neben allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Andreas Handy, ehemaliger Akademiedirektor der Europäischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern, für die Tagesbegleitung und Vermittlung umfassender Informationen nach und in Stavenhagen, Basedow und Malchow.
Gisela Poelke